Montag, 27. Februar 2012
Romeo und Julia
Ich vergöttere Shakespeare. Da ich sehr sehr viel lese, ist es naheliegend, auch mal wirkliche Literatur zu lesen. Da mich Romeo und Julia schon immer interessiert hat, habe ich es nun endlich endlich gelesen. Ich weiß dass es einige Vorurteile gegenüber älteren Büchern gibt; es lässt sich nicht leugnen dass einiges davon wirklich grausam zu lesen ist. Doch Shakespeare ist anders. Er ist auf obszöne Weise amüsant, seine Werke sind gespickt von den besten Wortwitzen, so dass die Tragödien - wie die in Romeo und Julia - nicht wirklich tragisch rüberkommen. Zwar wird in dem Buch nur gekämpft, gemordet und geheiratet, doch es ist wirklich fantastisch geschrieben. Und es ist absolut nicht zu vergleichen mit 'Wilhelm Tell' oder dem Schimmelreiter von Theodor Storm. Sicher, diese Werke sind durchaus wichtig, sie beinhalten Redewendungen die auch heute noch gebraucht werden, wobei man die wahren Hintergründe der Geschichten nicht vergessen darf. Dennoch würde ich ihnen jederzeit Shakespeare vorziehen. Und das mit Vergnügen.
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Schön zu hören! Ich habe irgendwo noch eine zweisprachige Ausgabe davon herumfliegen...
AntwortenLöschenAn der Sprache kann man sich laben, die Handlung hält nach einer Weile Shakespeare natürlich kaum noch Überraschungen bereit.