Freitag, 22. Juni 2012

Fussball

Im Moment ist es ja so, dass an alles Autos, Häusern und menschlichen Wangen Deutschlandflaggen kleben. Ich halte dies für nationalistisch und übertrieben. Deswegen werde ich nächstes Jahr, wenn ich (hoffentlich!) beim Eurovision Song Contest bin, eine riesige Schwedenflagge kaufen und sie unter mein Fenster kleben. Einen einzigen Vorteil hat es allerdings, dass Schweden draußen ist: Ich muss kein Fussball mehr schauen. Und Fussball hasse ich wirklich aus tiefstem Herzen. Zwanzig (zugegeben häufig knackige) junge Männer, die alle einem Ball hinterrennen. Unglaublich viele Zuschauer, die lediglich dabei ZUSEHEN. Wo ist denn da der Sinn? Also für mich ist das nichts.


Außer natürlich, Schweden spielt.

Dienstag, 19. Juni 2012

Die Wirkung von Filmen

Ihr kennt das. Manchmal hilft nur ein Film, um richtig abzuschalten.Dann taucht man ein in eine andere, nicht wirklich reale Welt, die aber das eigene Leben komplett aus dem Kopf verdrängt. Man fühlt mit den Personen, ist glücklich, wenn se es sind und weint mit ihnen. Nicht jeder Film hat diese Wirkung. Es ist bei Filmen ein wenig wie mit der Musik: Die alten Sachen sind oft die besseren. Dazu zählen, um nur einige zu nennen, Forrest Gump, Titanic, LoveActually, Die fabelhafte Welt der Amélie und die Kinder des Monsieur Matthieu.Es sind nicht nur die Schauspieler, die etwas ganz Besonderes aus dem Film machen, nein, das Wichtigste ist eigentlich die Musik. Man schaue sich nur den Titanicsong an, der weltberühmt ist, so wie das Forrest Gump Theme. Diese Musiker, die dem Film die Musik quasi auf den Leib schneidern, sind mehr als talentiert. Sie sind wahre Zauberer. Denn ohne die Musik wären die Filme nichts Besonderes.

Sonntag, 3. Juni 2012

Facebook

Es ist eines der umstrittensten Themen in unserer Gesellschaft. Das größte soziale Netzwerk mit über 900 Millionen Usern wird von Jugendlichen meist täglich genutzt, um Bilder mit Freunden zu teilen und in Kontakt zu bleiben. Klingt ja super. Ist es aber nicht. Facebook hat mehr schlechte Seiten, als man vermutet. Die meisten denken wohl zuerst an Datenschutz. Klar, der ist schonmal ziemlich mies. Aber das finde ich bei weitem nicht das Schlimmste. Traurig ist, was Facebook mit uns macht. Es macht Menschen aus uns, die mehr Zeit in der virtuellen Welt verbringen als in der realen. Die Facebookfreunde auch im echten Leben als 'Freunde' sehen. Wir können nirgendwo mehr hingehen, ohne sofort etwas auf Facebook zu posten. Man weiß von jeder Person der Schule den Beziehungsstatus, ohne die Person zu kennen. Man verbreitet Bilder, die andere verletzen. Man wird so abhängig, dass in jedem zweiten Satz das Wort 'Facebook' vorkommt. Natürlich gibt es auch andere soziale Netzwerke, ddie so etwas auslösen können. Aber keines hat die Macht und Größe von Facebook. Durch Facebook geht etwas von dieser Welt verloren, ein wertvoller Teil, Romantik, wahre Freundschaft. Ich bin nicht Mitglied bei Facebook. Dafür gibt es so viele Gründe, dass ich sie niemals alle aufzählen könnte. Ich möchste nicht in 20 Jahren gefragt werden "Wie hast du deinen Mann kennengelernt?" und "Über Facebook" antworten. Dda bin ich lieber ein gesellschaftlicher Außenseiter.

Freitag, 1. Juni 2012

Freundschaft

In der letzten NEON gab es einen interessanten Artikel über Freundschaft. Da stand zum Beispiel drin, dass Freundschaften meistens länger halten als Beziehungen. Das wundert mich allerdings nicht. Freundschaften sind ja schließlich auch viel lockerer als Beziehungen. In einer Beziehung unternimmt man viel mehr gemeinsam, man wohnt häufig zusammen, es gibt viel mehr Tabus als bei einer Freundschaft. Eine Freundschaft ist dagegen wie freie Liebe. Man muss sich nicht auf eine Person beschränken. Natürlich kann jetzt jemand kommen und sagen "Aber es gibt ja auch Polyamory" was ja richtig ist, aber trotzdem ganz anders als eine Freundschaft. Bei einer Freundschaft, die schon lange besteht, verzeiht man vielleicht auch eher als bei einer Beziehung. Ich denke, Freundschaften halten auch aus dem Grund so lange, dass man sich nicht so schnell auf die Nerven geht. Wenn man zum Beispiel mit seinem Partner zusammenwohnt, muss man mit den Macken klarkommen. Sicherlich ist das bei einer WG auch so, doch wenn man merkt, man kommt so nicht klar, zieht eben einer aus. Bei einer Beziehung ist das dann die Trennung. Deshalb gilt: Freundschaften halten oft ein Leben lang, Beziehungen eher nur ein halbes.