Donnerstag, 28. Juli 2011

Arctic Monkeys / Suck it and see

Auch die allseits bekannten und beliebten Sheffielder Jungs haben was Neues gemacht. Die Platte heißt 'Suck it and see', zu deutsch: Erst mal ausprobieren! Klingt vielversprechend, doch nicht alle Erwartungen an dieses neue Album werden erfüllt. Nach 'Humbug', dem dritten Album der Arctic Monkeys, mit dem sie zeigen wollten, dass sie keine Jungs mehr sind, wollten sie mit 'Suck it and see' wieder zu ihrem alten Image zurückkehren. Was ihnen nicht ganz gelungen ist. Mit dem Song 'Library Pictures' nähern sie sich wieder ihrer alten Musik, zum Beispiel von 'Whatever People say I am, that's what I'm not'. Doch ganz gelungen ist ihnen das nicht. 'Suck it and see' gleicht 'Humbug', ist jedoch im Vergleich dazu ein wenig lasch. Die Melodien bleiben nicht nach dem ersten Mal hören im Kopf, und es fehlt die Leichtigkeit. Fazit: Ein eher durchschnittliches Album, bei dem sich die Arctic Monkeys nicht übertrofen haben, dennoch sind es unverkennbar Arctic Monkeys, die trotz allem eine fantastische und einzigartige Band bleiben.

Hört selbst: http://www.youtube.com/watch?v=5dDovPDRkcE&feature=related

Casper / XOXO

Casper hat ein neues Album rausgebracht und momentan in den Albumcharts ziemlich viel Erfolg damit. Das Faszinierende an Caspers Musik sind nicht die Melodien, sondern die Texte. Sie sind philosophisch, einfallsreich und einzigartig. Hier ein Beispiel:

Bist du der, der sich nach vorne setzt?
Den man beim Sport zu letzt wählt?
Sich quält zwischen Cheerleadern und Quarterbacks?
Den man in die Tonne steckt? Nicht dein Tag, jahrelang.
Dann in der Abschlussnacht ganz allein zum Ball gegang'.
Doch wenn schon scheiße Tanzen dann so,
dass die ganze Welt es sieht.
Mit Armen in der Luft, beiden Beinen leicht neben dem Beat.
Und wenn du mit der Königin die Fläche verlässt,
sag dir, diese Welt ist perfekt
Perfekt!

(Casper/So perfekt)

Nicht nur seine Songtexte sind einzigartig, es gibt auch keinen anderen Rapper, der die selbe rauchige Stimme hat wie Casper. Das mact ihn einzigartig und zeichnet ihn aus.

Donnerstag, 21. Juli 2011

Songtexte der aktuellen Charts

Wenn man sich unsere aktuellen Charts anschaut, denkt man sich als Nicht-Mainstream-Fan: Okay, eingängige Melodien, durchschnittliche Texte, ist ja alles recht nett. Nun ja, Mainstream ist ja dafür bekannt, dass er ziemlich durchschnittlich (>>mainstream<<) ist. Aber ist euch schon einmal aufgefallen, dass die Texte nicht nur banal, durchschnittlich und langweilig sind, sondern sich auch sehr ähneln? Nein? Dann nehmt dieses Beispiel her: Britney Spears/I wanna go: "Oh oh I wanna go go go.." Und Jason Derülo/Don't wanna go home: "'Cuz we don't wanna go home.." Oder hier: Tim Bendzk/Kurz die Welt retten: "Muss nur noch kurz die Welt retten.." und Swedish House Mafia/Save the world: "Who's gonna save the world tonight?.. We're gonna save the world tonight.." Man könnte meinen, sie hätten alle nur von einander abgeschaut. Und da sich die Mainstreamkünstler songtechnisch nie was Neues einfallen lassen, wird es wohl bei langweiligen, durchschnittlichen Texten, die sich immer um die gleichen Themen drehen, bleiben.

Liebeskummersongliste

In dieser Liste gibts die besten Songs für die gebrochenen Herzen, die diesen Blog lesen. Die klassischen Songs die jeder kennt und auch unbekanntere Interpreten sind hier vertreten. Natürlich darf bei einer solchen Liste James Blunt auf keinen Fall fehlen; deshalb fangen wir gleich mit ihm an.


James Blunt/Goodbye my lover
Michelle Branch/Everything
Red Hot Chili Peppers/Road trippin'
My Chemical Romance/I don't love you
Plain White T's/Hey there Delilah
Adele/Someone like you
Aura Dione/You are the reason
Colbie Caillat feat. Jason Mraz/Lucky
Lil Rain/Adore you
Avril Lavigne/Innocence
Boys 2 Men/End of the road
Bryan Adams/Everything I do, I do it for you
John Lennon/Imagine
Robin Gibb/Juliet
Mando Diao/Nothing without you
Mando Diao/No more tears
30 Seconds to Mars/The Fantasy
Philipp Poisel/Wie soll ein Mensch das ertragen
Jan Delay/Für immer und dich
Juli/In Love (Paris)
Milli Vanilli/I'm gonna miss you
Lenka/Knock Knock
Sugarplum Fairy/Back where we belong
Blue/I can
Eric Saade/Break of dawn
Jon Lilygreen/Life looks better in spring
Tom Dice/Me and my guitar
A friend in London/New tomorrow
Nelly/Just a dream
Enya/Only time
Philipp Poisel/Wo fängt dein Himmel an?
James Blunt/If time is all I have
Sexion D'assaut/Desolée
Sugababes/Too lost in you
Yann Tiersen/Comptine d'une autre été
Linkin Park/Iridescendent
Green Day/Wake me up when september ends
Lovestoned/Love won't wait
Katy Perry/Thinking of you

Montag, 11. Juli 2011

Yelawolf

Die echte Verkörperung des HipHop - dafür steht YELAWOLF! Der 1979 geborene amerikanische Rapper, der seit diesem Jahr beim selben Label wie Eminem unter Vertrag steht, ist in Alabama geboren. Seine Texte handeln im Allgemeinen von Drogen, Alkohol, Sex und teilweise auch Gewalt. Mit recht eingängigen Melodien, aus denen man meist nur den Beat richtig hört, hat er trotzdem großen Erfolg. Seine bekanntesten Songs, zum Beispiel Kickin'; Pop the trunk oder Daddy's Lambo, sind besonders für Party, Dubstepremixe oder allgemein Discos geeignet. Aber sie können auch die Stimmung heben. ;) Für mich ist Yelawolf der beste englische Rapper, auch wenn die meisten Eminem vorziehen. Ich wünsche ihm auf jeden Fall eine weiterhin erfolgreiche Karriere. Und hier eine Hörprobe: http://www.youtube.com/watch?v=luWnoPYNi9I