Dienstag, 31. Januar 2012

Die Liebe meines Lebens..

..ist Björn Dixgård. Wem der Name nichts sagt: Mitglied und Sänger der schwedischen Rockband Mando Diao. Gestern habe ich mir die letzte CD, die mir von den Jungs noch fehlte, gekauft, und zwar die momentan neuste Platte, 'Above And Beyond', das MTVUnplugged-Album. Ich habe den Auftritt so oft gesehen, wie er auf MTV wiederholt wurde und bin jetzt verdammt glücklich. Die Stimme ist einfach so awesome. Man hört die Emotion, die in der Musik verpackt ist, man spürt das alles selbst. Man fühlt die Musik. Das geht mir mit Mando Diao (Und es gibt nicht viel andere Musik, bei der das der Fall ist) immer so. Ich möchte das auch. Und ich möchte mit Björn ein Duett singen. Am liebsten das, dass die GEMA nicht hergibt: Dance with somebody unplugged.

Sonntag, 29. Januar 2012

stupid thoughts.

Neulich hat jemand zu mir gesagt: "Man ist nur einmal im Leben richtig verliebt. Alles, was danach kommt, sind nur schlechte Kopien." Wenn bzw. falls das stimmt, wäre das doch furchtbar. Ich meine, überlegt mal, das hieße ja, dass man sein ganzes Leben lang jemandem nachtrauert, den man nicht haben kann.

Mittwoch, 25. Januar 2012

Hitlerjugend.

Das wird der erste von vermutlich mehreren Posts über Nationalsozialismus von mir sein. Wir haben jeden Mittwoch eine Doppelstunde Geschichte, und nach der heutigen war ich total traumatisiert und geschockt. Es ist einfach nur schrecklich, was damals geschehen ist, aber das Schlimmste an der Sache ist, dass es auch heute wieder passieren könnte. Wer würde schon sein Leben für das Gute riskieren, wenn alle für das Schlechte sind? Es ist wie eine Art Gruppenzwang. Einer fängt damit an, dann finden andere es toll und machen mit. Und merken nicht mal, was sie damit anrichten.Sie singen Lieder darüber, dass man Juden umbringen soll, und registrieren gar nicht, was sie überhaupt singen! Das ist einfach nur grausam. Und wie begeistert die Jungs und Mädels von Hitler waren. Nur jemand mit sehr viel Grips hat wohl bemerkt, welch fürchterliche Idee hinter dieser "Gemeinschaft" steckt. Aber hat sich derjenige dann auch der NSDAP wiedersetzt? Man musste also Mut und Grips haben, und man findet nicht oft beides in einem Menschen. Sicherlich ist ein Gemeinschaftsgefühl schön, das will ich nicht abstreiten, aber dieses Zusammengehörigkeitsgefühl kann man auch anders haben. Letzten Endes wurden 14jährige Jungen in den Krieg geschickt, weil kaum mehr Soldaten gab. Was war das nur für eine Zeit, und warum gab es so wenige, die ihren Kopf für die gute Seite hingehalten haben? Damit zeigt sich, dass es viele Menschen gibt, die zu feige und zu dumm sind, um einen irren Menschen mit ebenso irren Ideen zu erkennen. Man sollte nicht nur die guten Seiten im Ganzen sehen.

Weltuntergang und so.

Mal ganz ehrlich, wer von euch glaubt wirklich, dass die Welt dieses Jahr untergeht? Ich kenne tatsächlich einige Personen, die fest davon überzeugt sind, dass es geschieht. Wegen Gott und überhaupt. Aber ich denke das ist alles Mist. Wenn es Gott wirklich gibt, wieso lässt er dann zu, dass täglich Menschen in Kriegen umkommen? Dass es so viel Hass gibt, so viele Vergewaltigungen, körperliche Gewalt, von der Dunkelziffer ganz zu schweigen. Und warum sollte die Welt denn untergehen? Was erwartet ihr, die ihr daran glaubt, denn was passieren wird? Denkt ihr etwa, die Welt explodiert eben einfach mal so nebenbei? Es muss ja eine Ursache dafür geben. Ebenso wie dafür, dass es so viele Menschen glauben. Sogar in den Werbungen reden sie schon davon. Ich habe jedenfalls schon mit Freunden geplant, dass wir am 22. 12. 12 frühmorgens auf die Straße rausrennen und schreien: "ICH LEBEEE!". Also Leute, fallt nicht auf diesen Weltuntergangsmist rein, selbst wenn es so wäre, könnten wir es nicht ändern.

Dienstag, 24. Januar 2012

Franz Ferdinand.

s ist total sinnlos, ständig Blogposts über Musik zu schreiben, weil ich sowieso immer das Gleiche schreibe. Nur um euch daran zu erinnern, wenn ich über Musik schreibe, habe ich mal wieder was gefunden beziehungsweise aufgefrischt, und bin wieder restlos begeistert. Franz Ferdinand ist aber auch rischtisch geil. Ich denke, da wird mir keiner von euch widersprechen. Da ich euch jetzt nicht wieder mit meinem leeren, sinnlosen Gelaber langweilen möchte, hier eine kleine Kostprobe. Byebye.



Freitag, 20. Januar 2012

schlafen. essen.

Manchmal ist das Leben so sinnlos, dass man eigentlich nur noch den Grunddingen nachgeht, um nur noch zu überleben. Ich versinke seit sehr langer Zeit im (Gefühls)Chaos und ich habe festgestellt, dass das Einzige, wenn man absolut verzweifelt ist, schlafen ist. Wenn du wirklich nicht mehr weißt, was du tun sollst, vom Weinen total müde, erschöpft und fertig bist, hilft nur noch schlafen. Denn das ist so die ziemlich einzige Zeit, in der man nicht denkt. Problem: Wenn man von seinen Problemen träumt. Aber selbst das ist noch angenehmer, als sich in jeder wachen Minute den Kopf zu zerbrechen. Meistens ist man ja eh nur deprimiert wegen Dingen, die sich ohnehin nicht ändern lassen, zum Beispiel Liebeskummer. Unlösbare Probleme sind einfach scheiße. In solchen Momente denke ich an den Kindergarten zurück und wie einfach damals alles war. Da hat deine Freundin auf deinen Lieblingspulli gemalt, und du hast 'Blöde Kuh' zu ihr gesagt und am nächsten Tag wart ihr wieder beste Freundinnen. Du hast dir den Kopf angeschlagen, aber mit einem Prinzessinenpflaster und einem Eis war alles wieder gut. Damals war alles noch so einfach. Als ich neulich ein Praktikum im Kindergarten gemacht habe, habe ich festgestellt, dass du weinende Kinder einfach nur in den Arm nehmen und 'Alles wird gut' sagen musst und damit ist ihre Welt wieder in Ordnung. Manchmal, wenn ich solche fürchterlichen Nachrichten höre, über Vergewaltigung, Mord, möchte ich einfach vor allem Unglück der Welt die Augen verschließen. Was ist das nur für eine Welt, in der es so viel Leid gibt? Aber dann wird einem wieder das Grundprinzip der Welt klar; es geht nur ums nackte Überleben.

Samstag, 14. Januar 2012

Honeymoon

Wer den Post von gestern Abend gelesen hat, wird verstehen, warum ich direkt danach das Buch 'Honeymoon' von Amy Jenkins gelesen habe. Ich liebe und hasse dieses Buch. Ich hasse es aus dem Grund, dass es nicht wie erwartet ausgeht. Das Buch handelt von einer jungen Frau, die sieben Jahre vor ihrer Hochzeit einen Mann bei einer Verabredung im Restaurant kennengelernt hat. Er war nicht ihre Verabredung, er saß lediglich am Nebentisch. Aber sie wusste, als sie ihn zum ersten Mal sah, dass er die Liebe ihres Lebens ist. Sie sind in ein Hotel gefahren, haben die ganze Nacht geredet. Am nächsten Morgen ist er zurück nach Amerika geflogen, und sie haben sich nie wieder gesehen. Es war nicht so, dass sie es nicht versucht hätten. Sie haben sich Briefe geschrieben - aber die Post hat gestreikt. Er hat all die Jahre an eine E-mailadresse, die nicht ihre war, lange Texte geschrieben. Sie hat ihn angerufen, auf dem AB war eine fremde Frauenstimme. Und irgendwann haben sie es beide aufgegeben, nach dem Anderen zu suchen. Nur noch manchmal haben sie die Geschichte der 'Großen-Liebe-ihres-Lebens' rausgekramt und erzählt. Vergessen haben sie sich nie. Fünf Jahre später ist sie nachts aufgewacht und hat eine Stunde lang geweint. Doch jetzt hat sie Ed geheiratet, obwohl ihr ihre Schwester während der Hochzeit gesagt hat, sie hätte Alex, IHN, gefunden. Am selben Tag hat Alex Cherry geheiratet. Und wie es der Zufall so will, treffen sie sich in der Hochzeitsnacht wieder. Und das verändert alles. Man denkt natürlich, dass sie sich von ihren Partnern trennen und zusammenkommen, doch dieses Buch entspricht keinen Klischees, jedenfalls nicht allzu vielen.

Freitag, 13. Januar 2012

Le coup de foudre





Liebe ist zu groß, um alles darüber zu sagen, denke ich. Falls sie überhaupt existiert. Manchmal habe ich da so meine Zweifel. Vielleicht belügen uns all die Pärchen, Filme und Bücher ja nur. Aber eigentlich wollte ich ja über Liebe auf den ersten Blick schreiben. Einfach so. Nein, eigentlich nicht. Aber wie ist es denn, wenn da diese Anziehungskraft ist, und dass mag jetzt alles lächerlich klingen, aber fühlt der Andere denn genauso? Ich verstehe diese Gefühle nicht. Du hast jemanden geliebt, und gestern dachtest du, du wärst über ihn hinweg. Und heute saßest du im Bus und hörtest sein Lieblingslied, und hast dich an ihn erinnert, obwohl du ihn seit Monaten nicht gesehen hast, und plötzlich dachtest du, du müsstest in Tränen ausbrechen. Aber dann ist da der Eine, der schon immer irgendwas Besonderes auf dich ausgeübt hat, irgendwie, aber du hast keine Ahnung ob es Liebe ist. Doch du findest jedes Wort von ihm toll, würdest ihn am liebsten überall hin mitnehmen, hältst ihn für die bestaussehendste Person des Planeten, obwohl er dir sonst nicht mal auffallen würde. Und es ist nun mal sehr oft der Fall, dass Liebe nicht erwidert wird. Aber ist das dann überhaupt Liebe? Oder einfach nur Schwärmerei? Denn wahre Liebe müsste doch von beiden Seiten erwidert werden, oder etwa nicht? Ich habe keine Ahnung. Aber vielleicht habe ich einfach zu viele Bücher gelesen.

Dienstag, 3. Januar 2012

2011

Was war 2011 für euch? Immer wenn ich über das letzte Jahr nachdenke, fallen mir zuerst die negativen Dinge auf. Doch darüber nachzudenken, würde mich nur unnötig deprimieren, deswegen werfe ich jetzt mal alle Begriffe, die ich mit 2011 verbinde, hier durcheinander.

Himbeerbrause Sommer Joggen Vorübergehende Depression Liebeskummer Freunde Musik Naked and Famous Mando Diao My Chemical Romance Tennis
 
Singen Zeltlager Tanzen Philosophie Verlust Oreokekse Wombats Philipp Poisel Wille  

Im Regen tanzen Blumen SMS Casper LoveActually 500 Days of Summer Junes
Pfefferkuchen Fukushima Sterne Agua de Valencia Spanisch
 
 2012

 
"Liebe tut weh" Linkin Park Kakkmaddafakka 11.8. Twitter Postkarten  

Adele/Someone like You


Mir ist klar, dass das Meiste davon nicht charakteristisch für 2011 ist. Aber es sind meine persönlichen Erinnerungen. Längst nicht alle, aber ein paar Stichpunkte, die mir einfallen, wenn ich auf das vergengene Jahr zurückblicke.

Meine Beziehung zu Silvesterböllern.

Kennt ihr diese Vulkane, die man anzündet, aus denen dann bunte Funken fliegen? Ich hasse die Dinger seit letztem Silvester. Am 31.12.2011 hat meine beste Freundin einen Vulkan unter dem Glasdach der Bushaltestelle gezündet, weil es draußen geregnet hat. Er hat sofort losgesprudelt, weswegen wir nicht mehr rausrennen konnten. Wir waren gefangen in der Glaskuppel, sind von Funken getroffen worden. Ich habe geschrien, bis der Vulkan endlich aufgehört hat zu sprudeln. Komplett durchgeschrien. Mein Jahr 2012 begann also mit einer unglaublichen Angst. Ich habe wirklich gedacht ich würde sterben, ich war immerhin nur knapp zwei Meter von dem Vulkan entfernt. Rausrennen konnte ich nicht, weil ich sonst durchs Feuer hätte rennen müssen. Es war Hölle. Mein Silvester war abgesehen davon recht nett. Sagen wir mal so: Es hätte schlimmer sein können.