Samstag, 14. Januar 2012

Honeymoon

Wer den Post von gestern Abend gelesen hat, wird verstehen, warum ich direkt danach das Buch 'Honeymoon' von Amy Jenkins gelesen habe. Ich liebe und hasse dieses Buch. Ich hasse es aus dem Grund, dass es nicht wie erwartet ausgeht. Das Buch handelt von einer jungen Frau, die sieben Jahre vor ihrer Hochzeit einen Mann bei einer Verabredung im Restaurant kennengelernt hat. Er war nicht ihre Verabredung, er saß lediglich am Nebentisch. Aber sie wusste, als sie ihn zum ersten Mal sah, dass er die Liebe ihres Lebens ist. Sie sind in ein Hotel gefahren, haben die ganze Nacht geredet. Am nächsten Morgen ist er zurück nach Amerika geflogen, und sie haben sich nie wieder gesehen. Es war nicht so, dass sie es nicht versucht hätten. Sie haben sich Briefe geschrieben - aber die Post hat gestreikt. Er hat all die Jahre an eine E-mailadresse, die nicht ihre war, lange Texte geschrieben. Sie hat ihn angerufen, auf dem AB war eine fremde Frauenstimme. Und irgendwann haben sie es beide aufgegeben, nach dem Anderen zu suchen. Nur noch manchmal haben sie die Geschichte der 'Großen-Liebe-ihres-Lebens' rausgekramt und erzählt. Vergessen haben sie sich nie. Fünf Jahre später ist sie nachts aufgewacht und hat eine Stunde lang geweint. Doch jetzt hat sie Ed geheiratet, obwohl ihr ihre Schwester während der Hochzeit gesagt hat, sie hätte Alex, IHN, gefunden. Am selben Tag hat Alex Cherry geheiratet. Und wie es der Zufall so will, treffen sie sich in der Hochzeitsnacht wieder. Und das verändert alles. Man denkt natürlich, dass sie sich von ihren Partnern trennen und zusammenkommen, doch dieses Buch entspricht keinen Klischees, jedenfalls nicht allzu vielen.

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