Mittwoch, 25. Januar 2012

Hitlerjugend.

Das wird der erste von vermutlich mehreren Posts über Nationalsozialismus von mir sein. Wir haben jeden Mittwoch eine Doppelstunde Geschichte, und nach der heutigen war ich total traumatisiert und geschockt. Es ist einfach nur schrecklich, was damals geschehen ist, aber das Schlimmste an der Sache ist, dass es auch heute wieder passieren könnte. Wer würde schon sein Leben für das Gute riskieren, wenn alle für das Schlechte sind? Es ist wie eine Art Gruppenzwang. Einer fängt damit an, dann finden andere es toll und machen mit. Und merken nicht mal, was sie damit anrichten.Sie singen Lieder darüber, dass man Juden umbringen soll, und registrieren gar nicht, was sie überhaupt singen! Das ist einfach nur grausam. Und wie begeistert die Jungs und Mädels von Hitler waren. Nur jemand mit sehr viel Grips hat wohl bemerkt, welch fürchterliche Idee hinter dieser "Gemeinschaft" steckt. Aber hat sich derjenige dann auch der NSDAP wiedersetzt? Man musste also Mut und Grips haben, und man findet nicht oft beides in einem Menschen. Sicherlich ist ein Gemeinschaftsgefühl schön, das will ich nicht abstreiten, aber dieses Zusammengehörigkeitsgefühl kann man auch anders haben. Letzten Endes wurden 14jährige Jungen in den Krieg geschickt, weil kaum mehr Soldaten gab. Was war das nur für eine Zeit, und warum gab es so wenige, die ihren Kopf für die gute Seite hingehalten haben? Damit zeigt sich, dass es viele Menschen gibt, die zu feige und zu dumm sind, um einen irren Menschen mit ebenso irren Ideen zu erkennen. Man sollte nicht nur die guten Seiten im Ganzen sehen.

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